Willkommen bei der Guernica-Gesellschaft

Geschichte - Aufgaben - Ziele

Die Guernica-Gesellschaft wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, zur Erforschung der antifaschistischen Kunst und Antikriegskunst beizutragen. Die wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich zu Beginn auf die Dokumentation der oppositionellen Kunst der 1930er und 1940er Jahre in Deutschland. Als Ergebnis dieser Arbeit liegt eine umfangreiche Datenbank zu den in dieser Zeit verfolgten und emigrierten Künstlern und der Rezeption ihrer Werke nach 1945 vor.

Inzwischen werden nicht mehr nur die Zeugnisse der Opposition gegen den Faschismus dokumentiert, sondern die künstlerischen Verhältnisse unter den Bedingungen des Nationalsozialismus und des europäischen Faschismus in all ihren Erscheinungsformen in den Blick genommen. In erweiterter Perspektive geht es um die Erforschung der politischen Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Inzwischen werden nicht mehr nur die Zeugnisse der Opposition gegen den Faschismus dokumentiert, sondern die künstlerischen Verhältnisse unter den Bedingungen des Nationalsozialismus und des europäischen Faschismus in all ihren Erscheinungsformen in den Blick genommen. In erweiterter Perspektive geht es um die Erforschung der politischen Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Aktuelle Information

Kunst und Politik Bd. 25/2023 zum Thema "Rassismuskritisches Kuratieren" ist erschienen

Cover des Jahrbuchs

 

Das neue Jahrbuch Kunst und Politik Bd. 25/2023 beschäftigt sich mit Rassismuskritischem Kuratieren.

Herausgeberinnen sind Anna Greve und Sithara Weeratunga.

 

Nicht nur in ethnologischen Museen, sondern auch in kulturgeschichtlichen Museen und Kunstmuseen gibt es einen großen Nachholbedarf im Umgang mit dem Kolonialismus und seinen Folgen, insbesondere im Umgang mit rassistischen Sammlungsobjekten. Die Aktivitäten von schwarzen und weißen Aktivist:innen in der Gesellschaft, ein neues Interesse an postkolonialen Forschungsansätzen an den Universitäten sowie das 360°-Programm der Kulturstiftung des Bundes zur Diversifizierung von Programm, Publikum und Personal in Kultureinrichtungen haben bundesweit zu einer erhöhten Sensibilisierung für die Thematik des rassismuskritischen Kuratierens bzw. Ausstellens geführt. Der vorliegende Band versammelt Beiträge zu diesem Themenfeld, die aus einer wissenschaftlichen Tagung am Bremer Focke-Museum hervorgegangen sind.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie in unserer Jahrbuch-Übersicht.

Weitere Infos auf der Verlagsseite

 

*** English Version***

The new Yearbook Art and Politics Vol. 25/2023 deals with Racism-Critical Curating. Editors are Anna Greve und Sithara Weeratunga.

There is a lot of catching up to do in dealing with colonialism and its consequences, in particular in dealing with racist objects not only in ethnographic museums but also in cultural history museums and art museums. The activities of black and white activists in society, a new interest in postcolonial research approaches at universities and the 360° programme of the Federal Cultural Foundation to promote diversification of programmes, audiences and staff in cultural institutions have led to an increased awareness of the subject of racism-critical curating and exhibiting throughout Germany. This volume presents contributions from an academic conference at Focke Museum in Bremen.

 

 

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