Willkommen bei der Guernica-Gesellschaft

   

Geschichte - Aufgaben - Ziele

Die Guernica-Gesellschaft wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, zur Erforschung der antifaschistischen Kunst und Antikriegskunst beizutragen. Die wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich zu Beginn auf die Dokumentation der oppositionellen Kunst der 1930er und 1940er Jahre in Deutschland. Als Ergebnis dieser Arbeit liegt eine umfangreiche Datenbank zu den in dieser Zeit verfolgten und emigrierten Künstlern und der Rezeption ihrer Werke nach 1945 vor.

Inzwischen werden nicht mehr nur die Zeugnisse der Opposition gegen den Faschismus dokumentiert, sondern die künstlerischen Verhältnisse unter den Bedingungen des Nationalsozialismus und des europäischen Faschismus in all ihren Erscheinungsformen in den Blick genommen. In erweiterter Perspektive geht es um die Erforschung der politischen Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit veranstaltet die Guernica-Gesellschaft kulturpolitische Diskussionen, Vortragsreihen, Tagungen und Kongresse. Die Arbeitsergebnisse werden seit 1989 in einer eigenen Schriftenreihe publiziert. Seit 1999 gibt es das Jahrbuch "Kunst und Politik".

Aktuelle Information

Vergabe des Jutta-Held-Preises 2022 an Dr. Friederike Sigler am 14.12.2022

Den Jutta-Held-Preis 2022 erhält Dr. Friederike Sigler für ihre Dissertation "Arbeit sichtbar machen. Strategien und Ziele in der Kunst seit 1970".
2021 wurde der Förderpreis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München für herausragende kunsthistorische Forschungsarbeiten mit gesellschaftspolitischer Perspektive zum ersten Mal verliehen. Gestiftet wird der Preis von der Stiftung Kritische Kunst- und Kulturwissenschaften. Preisträgerin 2021 war Jo Ziebritzki für ihr Buch über die Kunsthistoriker Stella Kramrisch.

Die Preisvergabe findet am Mittwoch, den 14.12.2022, um 18:15 Uhr am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. statt. Den Festvortrag, der parallel über Zoom übertragen wird, hält Prof. Peter Geimer unter dem Titel "Kritik und Konsens. Eine Bestandsaufnahme."

 

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie Zoom-Link finden Sie auf der Website des ZI

Mehr Information zum seit 2021 verliehenen Jutta-Held-Preis finden Sie ebenfalls auf der Website des ZI

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