Willkommen bei der Guernica-Gesellschaft

   

Geschichte - Aufgaben - Ziele

Die Guernica-Gesellschaft wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, zur Erforschung der antifaschistischen Kunst und Antikriegskunst beizutragen. Die wissenschaftliche Arbeit konzentrierte sich zu Beginn auf die Dokumentation der oppositionellen Kunst der 1930er und 1940er Jahre in Deutschland. Als Ergebnis dieser Arbeit liegt eine umfangreiche Datenbank zu den in dieser Zeit verfolgten und emigrierten Künstlern und der Rezeption ihrer Werke nach 1945 vor.

Inzwischen werden nicht mehr nur die Zeugnisse der Opposition gegen den Faschismus dokumentiert, sondern die künstlerischen Verhältnisse unter den Bedingungen des Nationalsozialismus und des europäischen Faschismus in all ihren Erscheinungsformen in den Blick genommen. In erweiterter Perspektive geht es um die Erforschung der politischen Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit veranstaltet die Guernica-Gesellschaft kulturpolitische Diskussionen, Vortragsreihen, Tagungen und Kongresse. Die Arbeitsergebnisse werden seit 1989 in einer eigenen Schriftenreihe publiziert. Seit 1999 gibt es das Jahrbuch "Kunst und Politik".

Aktuelle Information

Wir trauern um Jost Hermand

Im Oktober ist unser langjähriges Mitglied der Guernica-Gesellschaft Jost Hermand (1930-2021) in Madison, Wisconsin, verstorben. Viele Jahre hat er uns als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats und Autor zahlreicher Beiträge unseres Jahrbuchs Kunst und Politik sowie als Vortragender in vielen unserer Veranstaltungen unterstützt.  Die Guernica-Gesellschaft ist ihm zu großem Dank verpflichtet und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

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