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Jahrbuch Kunst und Politik Bd. 22/2020 ist erschienen

Das neue Jahrbuch Kunst und Politik Bd. 22/2020 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Kunst in der DDR - 30 Jahre danach. Herausgeberinnen sind April Eisman und Gisela Schirmer.

Die Kunst der DDR wird heute wesentlich differenzierter beurteilt als nach der Wiedervereinigung vor 30 Jahren. Neue Sichtweisen werden geöffnet, die jedoch häufig aus westlicher Perspektive mit den Kriterien Repression und Widerstand arbeiten. In dem Band wird dagegen das Kunstsystem als ein Feld wechselseitiger Einflussnahmen verstanden, auf dem kunstpolitische Beschlüsse zunehmend der Weiterentwicklung der Künste folgten und selbst künstlerische Vorstellungen von Sozialismus verhandelbar waren. Von Autorinnen und Autoren aus Ost- und Westdeutschland sowie den USA wird sowohl in umfassenden Beiträgen beispielsweise über den sich wandelnden Begriff des »Sozialistischen Realismus« berichtet als auch in Fallstudien das Wirken bestimmter Künstler analysiert.

Der Band ist auch als eBook erhältlich.

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